Lichtaktion an der IGS (2007)

Sicherheit durch Sichtbarkeit

Die kalte und dunkle Jahreszeit kam mit riesen Schritten immer näher, auch wen man das bei dem diesjährigen Oktoberwetter nicht nicht wirklich wahrhaben wollte. Die Zeit kommt aber in jedem Jahr wieder, in dem Weg zur Schule oder zur Arbeitsstelle im Dunkeln, bei Regen und auch im Nebel zu meistern ist Da machte sich der ADFC natürlich Gedanken wie man anschaulich deutlich machen kann, dass es sehr wichtig ist sich während der Dunklen Jahreszeit möglichst „helle“ im Straßenverkehr zu bewegen.

„nicht mit dem erhobenen Zeigefinger“

Ziel war es eine Aktion zu machen, die nicht nur mit dem erhobenen Zeigefinger und dem Verweis auf die STVZO (Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung) ermaht. Es sollte eine Aktion sein, die am Ende den sogenannten A-Ha-Effekt auslöst und eigentlich jedem selber die Wichtigkeit von „Sehen und Gesehen werden“ klar werden läßt. Das Ziel war klar, aber welche, möglichst eindrucksvolle, Aktion kann man jetzt aus dem Hut zaubern, um zu zeigen wie wichtig die richtige Beleuchtung, Reflektoren und auffällige Kleidung sind? Nun waren erstmal Gehirnstürme (Brainstorming) angesagt. Nach einigen Diskussionen war die Idee der Biltzaktion geboren. 

„Die Blitzaktion“

Eine Digitalkamera sollte zum Einsatz kommen. Mit einer ganz kleinen Blende und einer sehr kurzen Belichtungszeit solte photographiert werden. Wenn man ein Bild mit Blitz aufnimmt, sind auf diesem „Reflektorfoto“ nur noch die Reflektoren deutlich und hell erkennbar, alles andere bleibt dunkel. Schnell war klar, dass es diese Aktion werden sollte. Die Fotos sollten dann auf einem Fernseher angezeigt, und analysiert werden.

ADFC in der Schule

Zum Verkehrssicherheitstag an der Integrierten Gesamtschule (IGS) Franzsches Feld war dann der erste große Auftritt für die Aktion. Bereits um 7 Uhr in der Frühe ging es für Jürgen Schneider und Jörg Flötotto los zur IGS. Zügig ging es erstmal daran unseren Infopavillon und die ganze Technik mit Fernseher und Digitalkamera aufzubauen. Gegen 8 Uhr kam dann die erste von insgesamt 7 Schulklassen (5. und 6. Klasse). Zunächst wurden von der Klasse zwei Fotos gemacht, eines mit normaler Belichtung und ein „Reflektorfoto“. Die Fotos wurden gleich im Anschluss auf dem Fernseher betrachtet, gegenübergestellt und analysiert. Es war schon beeindruckend, dass auf den Fotos nur noch die Schüler zu erkennen waren, die reflektierende Kleidung oder Taschen trugen (und das waren wirklich nicht viele).

Nach dem Ausrüsten der Klasse mit ausreichend Warnwesten, Reflektorbändern und so manchen anderem Reflektormaterial konnte mit Hilfe von einem erneuten Reflektorfoto gezeigt werden, das nun alle Schüler (und natürlich auch die Leher) deutlich sichtbar waren.

Nun gab es noch genügend Zeit um jeden Schüler mit seinem Fahrrad auch noch mal entsprechend zu fotografieren. So manch einer war überrascht, wie dunkel die Fotos waren. Und fast allen war klar geworden, wie wichtig die vorgeschriebene Reflektoren an den Fahrrädern sind.

Fazit

Alles in allem ist diese Aktion als Erfolg zu verbuchen und das ganz ohne der Erhobenen Zeigefinger. Hoffentlich erinnert sich der ein oder andere auch noch mal an diese Aktion, und entscheidet sich im Fall der Fälle lieber für ein Reflektorband mehr.